Mit einem stimmungsvollen Festakt wurde am heutigen Dienstag mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Anwohnern die Grundsteinlegung der neuen Schönberger Sporthalle gefeiert. Musikalische Einlagen durch die Schönberger Grundschule unter der Leitung von Martina und Axel Wolter und fantastische Turndarbietungen der Schönberger Grund- und Gemeinschaftsschule unter der Leitung von Kim Bühlow gaben dem überaus gelungenen Fest einen würdigen Rahmen.
Am 7. Juli 2024 war die Schönberger Sporthalle mit ihren fünf Hallenteilen durch einen technischen Defekt fast bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Knapp zwei Jahre später wurde nun der Grundstein für die neue Halle gelegt. „Nach dem ersten tiefen Schock haben wir uns schnell aufgerappelt und haben mit den Planungen für die neue Halle begonnen. Dafür danke ich von Herzen meinem Schulverband, unseren Planern und Architekten und besonders unseren Sportpädagogen Heiko Lükemann, Uli Schröder und Liv Tümmler, die uns bei dem großen Bauvorhaben erneut so kompetent unterstützt haben“, sagte Verbandsvorsteher Lutz Schlünsen zur Begrüßung der Feierlichkeit.
Kreistagspräsidentin Hildegard Mersmann lobte noch einmal den großartigen Einsatz der Feuerwehren und der Polizei am Brandtag und zeigte sich überaus angetan vom „Schönberger Weg“, bei dem irgendwie oft vieles schneller läuft. Neben der Nutzung der Schulen wird auch der TSV Schönberg die neue Halle mit seinen Angeboten und seinen über 1200 Mitgliedern bespielen. Der TSV-Vorsitzende Willi Friese dankte der Gemeinde und dem Schulträger dafür sehr.


Insgesamt ist Schönberg auf dem Weg zu einem sportlichen Schwergewicht. Allein in den vergangenen Wochen reihten sich Erfolge an Erfolge: Die GS-Laufmannschaft qualifizierte sich für das Landesfinale auf Helgoland, drei GSP-Teams stehen im Landesfinale „Leichtathletik“ und viele Turn- und Fußballtalente kommen in den Genuss einer speziellen Talentförderung.
Für weitere große Sporterfolge in der Zukunft wurde nun heute ein weiterer Grundstein gelegt. Zum Einsatz kam da zum Ende der Feierlichkeiten auch eine große Kupferkapsel, in die ein USB-Stick, Stunden- und Mensapläne und weitere Erinnerungsstücke für die Nachwelt versteckt wurden.
von: Heiko Lükemann